Demografischer Wandel
erreicht Wöhrden
„Wir werden immer älter und immer bunter.“ so wurde ein Sozialforscher zitiert, der nach der Zukunft der Menschen in Deutschland befragt wurde. Auf Wöhrden trifft der erste Teil der Aussage zu, die Menschen in Wöhrden werden immer älter und die jungen Menschen sind nicht in dem Maße vorhanden, dass sich eine ausgewogene Altersstruktur ergibt. Hinzu kommt, dass seit sieben Jahren die Bevölkerungszahl kleiner wird.

Junge Menschen verlassen den Ort um zu studieren oder eine Arbeit an weit entfernten Orten anzunehmen. Arbeitnehmer mit einem Job und Familie bleiben hier. Ebenso die Senioren, die sich in der dritten Lebensphase befinden.
Dieser Lebensabschnitt lässt sich aber positiv für die Gemeinde nutzen. Personen im dritten Lebensabschnitt stellen ein Potential für neue Aktivitäten, Handlungschancen und Entwicklungsmöglichkeiten in der Kommune dar.
Was aber machen wir, wenn sich die Lebenskraft erschöpft und der Mensch auf Hilfe angewiesen ist? Die Zahl der Pflegebedürftigkeit in Deutschland ist seit der Einführung der Pflegeversicherung kontinuierlich gestiegen. Derzeit beträgt die Zahl der Leistungsbezieher rund 2,55 Mio. Für das Jahr 2030 werden über 3,31 Mio. und für das Jahr 2050 4,36 Mio. Pflegebedürftige prognostiziert. Knapp 70 Prozent aller Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt, davon wiederum zwei Drittel alleine durch Angehörige, ein Drittel zusammen mit oder vollständig durch ambulante Pflegedienste.
Es ist davon auszugehen, dass ältere Menschen auch weiterhin so lange wie möglich in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus selbstständig wohnen bleiben wollen. Jedoch werden aufgrund des sich veränderten Altersaufbaus der Bevölkerung und steigenden Mobilität pflegende Angehörige nicht mehr in gleicher Zahl und Bereitschaft zur Verfügung stehen, wie das heute noch der Fall ist. Gemeinden sollten deshalb häusliche Versorgungsdienste und ambulante Pflege stärker kleinräumig organisieren.
Ein gut strukturiertes und vernetztes Hilfesystem im Sozialraum mit verschiedenen Hilfsformen ist notwendig, um entsprechend und bedarfsorientiert Angebote machen zu können. Darüber hinaus sind verstärkte Alternativen zur häuslichen Pflege zu errichten, damit auch bei Schwerstpflege kein Wegzug aus dem Ort notwendig wird.
Grundvoraussetzungen für das selbstbestimmte Leben und Wohnen im Alter ist die Bereitstellung von ausreichend altersgerechtem und vor allem auch bezahlbarem Wohnraum. Dabei wird der wachsende Bedarf an seniorengerechtem Wohnraum nicht in erster Linie durch Neubaumaßnahmen gedeckt werden können, notwendig ist vor allem die Anpassung des Wohnungsbestandes. Durch individuelle Beratungsangebote vor Ort können ratsuchende Seniorinnen und Senioren umfassend über Anpassungsmaßnahmen, die dabei entstehenden Kosten und bestehende Förderangebote informiert werden.
Die KIWA (Koordinationsstelle für innovative Wohn- und Pflegeform im Alter) stellte am 6. Februar 2014 im Kreishaus sich und neue Wohnkonzepte vor. Die Entwicklung sozialraumorientierter Pflegeangebote ist ein erklärtes sozialpolitisches Ziel der Landesregierung. Ambulant betreute Wohn- und Hausgemeinschaften als Formen gemeinschaftlichen Wohnen gewinnen zunehmend an Bedeutung, besonders für Menschen mit Demenz, die durch Gemeinschaft gestärkt und soziale Kompetenzen länger erhalten bleiben.
(Teile dieses Beitrages stammen aus der Zeitschrift „Die Gemeinde“, 01/2014)

Sicherheitsberater für Senioren in Schleswig-Holstein„Seniorinnen und Senioren in Schleswig-Holstein sollen im Alltag vor Kriminalität und Verkehrsunfallrisiken künftig besser geschützt werden“, so Harald Waldhör, Leiter der Zentralstelle Polizeiliche Prävention im Landespolizeiamt SH. Hierfür setzt der Landesrat für Kriminalitätsverhütung Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit dem Landespolizeiamt SH ein neues Konzept zur Prävention für Senioren mit dem Einsatz von ehrenamtlichen „Sicherheitsberatern für Senioren“(SfS) um. „Zunächst sollen ältere Bürgerinnen und Bürger vom Landespolizeiamt als zukünftige Sicherheitsberater für Menschen ihrer Altersgruppe gewonnen und in einem zweitätigen Seminar ausgebildet werden“, erläutert Waldhör. Angestrebt wird ein landesweites Netzwerk mit zunächst mindestens drei Sicherheitsberatern für Senioren in jedem Kreis und jeder kreisfreien Stadt. Die Sicherheitsberater für Senioren stellen nach ihrer Ausbildung und mit einem Zertifikat in der Hand Vertrauenspersonen dar, die bei ihrem
ehrenamtlichen Engagement von den Präventionssachgebieten der Polizeidirektionen in Schleswig-Holstein betreut werden und sich auf die Zusammenarbeit mit der Polizei berufen können. „Die neuen Sicherheitsberater sollen in Zusammenarbeit mit den Polizeidienststellen ehrenamtlich die Präventionsangebote der Polizei für ältere Menschen ergänzen“, so Harald Waldhör. Sieinformieren über Kriminalitäts- und Verkehrsunfallgefahren sowie Möglichkeiten zur Minimierung dieser Risiken, helfen irrationale Ängste vor Kriminalität abzubauen und leisten damit wichtige Beiträge sowohl zur Erhöhung der allgemeinen Sicherheit, als auch zur Lebensqualität von Senioren. Die Sicherheitsberater veranstalten Vorträge, Seminare und Beratungsgespräche zu allen wesentlichen Themen der Kriminal- und Verkehrsunfallprävention für Senioren. Themen sind z.B. Sicherheit innerhalb und außerhalb der Wohnung, Abzocke im Alter, Gefahren und Risiken für Senioren im Internet sowie die Sicherheit von Senioren im Straßenverkehr als Fußgänger, Radfahrer, Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel und als ältere Kraftfahrer.
Zur Zeit wird der seniorTrainer Jürgen Szczecinna aus Meldorf (Tel. 04832-6 01 11 84) in Kiel ausgebildet und steht danach für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Seine Sicherheitstipps und –hinweise werden unter www.seniortrainer-dithmarschen.de veröffentlicht.

Spielplatz
Claus-Nissen-Straße
Nach der Winterpause wurden die Erdarbeiten wieder aufgenommen. Nun sind der gepflasterte Weg, der Boule-Platz und die Zuwegung von der Claus-Nissen-Str. fertig. Die Fläche wartet jetzt nur noch auf die Spielgeräte. Sobald im Ausschuss eine Entscheidung über die Zahl und Art der Geräte getroffen worden ist, werden die Kinder und die Anlieger zur Präsentation eingeladen um unter Umständen noch Ideen und Wünsche aufzunehmen, an die noch nicht gedacht wurde.

Heinz-Jürgen Templin weiter
Vorsitzender der SPD-Wöhrden
Auf der Jahreshauptversammlung der Wöhrdener SPD wurde Heinz-Jürgen Templin in seinem Amt bestätigt. Neuer Schriftführer wurde René Griebner und neue Besitzerin Heike Schönfelder. Mit René und Heike rücken zwei junge Mitglieder in den Vorstand und stehen für neue Gedanken und Ideen. Als Gemeindevertreter und Vorstandsmitglied bildet René mit der Fraktionsvorsitzende Käte Templin die Klammer zwischen Fraktion und Vorstand, die eine noch engere Zusammenarbeit gewährleistet.
Als Gast war der Bundestagsabgeordnete für Dithmarschen-Nord Matthias Ilgen (SPD) anwesend. In seinem Bericht aus Berlin gab er einen Rückblick auf das Wahlergebnis und die daraus resultierenden Koalitionsgesprächen. In diesen Gesprächen war deutlich, dass die SPD mit ausgefeilten Entwürfen die Gesprächsrunden anführte was sich nun im Gesetzesprozess niederschlägt. So stehen der Mindestlohn, die Mütterrente und die Rente mit 63 Jahren (nach 45 Beitragsjahren) im Gesetzgebungsverfahren und können zum Juli/August bzw. Januar 2015 in Kraft treten.
Ein Streitpunkt, gerade mit den norddeutschen SPD-geführten Bundesländern, ist die Neuordnung des Energieeinspeisegesetzes (EEG). Hier greift das „Strucksche Gesetz“, nachdem kein Gesetzesentwurf aus dem Bundestag so herausgekommen ist, wie er hineingekommen ist, so Matthias Ilgen. Er ist Mitglied im zuständigen Ausschuss und versicherte, dass die Interessen von Nordfriesland und Dithmarschen von ihm keines falls ignoriert werden.

Tipps für KidsTipps für Kids erscheint zweimal im Jahr und gibt Informationen zu Themen, die die Kinder und Jugendliche interessieren könnten. Tier & Natur, Fördern & Begleiten, Aus der Region, Hin und weg sind Überschriften zu einzelnen Artikel. Die neue Ausgabe erscheint im Mai und wird dann im Gemeindebüro abzuholen sein. Der Jugend-, Sport- und Sozialausschuss hat sich auf die Verteilerliste des Verlages setzen lassen eine hoffentlich ausreichende Zahl von Exemplaren bestellt. Das Heft ist kostenlos.
20 Jugendliche aus Polen besuchen in diesem Jahr wieder die Gemeinde Wöhrden.
Die Kulturausschussvorsitzende Käte Templin hatte alle Wöhrdener im Alter von 12 - 17 Jahren zum Pizzaessen in das Gemeindebüro eingeladen.
Es folgten 14 Jugendliche dieser Einladung und sie hatten einen gemütlichen Abend.
Wichtig für die Bezuschussung ist es, dass noch mehr Jugendliche sich an dem deutsch-polnischen Austausch vom 14. - 20. Juli beteiligen, da es nicht nur immer eine tolle, erlebnisreiche Woche für alle Teilnehmer ist, sondern die Fördergelder erst in die Gemeinde fließen, wenn 20 Personen dieser Altersstufe dabei sind.

In diesem Jahr gibt es wieder Jazz im Park und den Kindertag!